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Die Sprache der Mode. Vom Versagen der Literaturkritik.

mitSprache 2007

Franz-Michael-Felder-Archiv
www.vorarlberg.at/vlb/felder/

Veranstaltung im Foyer des Theaters am Kornmarkt in Bregenz
30.11.2007, 20 Uhr


Vortrag von Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Stefan Neuhaus (Universität Innsbruck)

Literaturkritik zu schelten ist leicht. Dabei hat man die Lacher auf seiner Seite, das dürfte schon Goethe gewusst haben, als er seinen zum geflügelten Wort gewordenen Spruch prägte: "Schlagt ihn tot, den Hund! Es ist ein Rezensent." Auch Kritiker müssten zugestehen, dass es Gründe dafür gibt, dass sich Autorinnen und Autoren von der Literaturkritik chronisch schlecht behandelt fühlen - es sei denn, sie werden gelobt.
Bevor die Frage nach den Defiziten und möglichen Leistungen von Literaturkritik gestellt werden kann, soll zuerst nach ihren Voraussetzungen gefragt werden. Hierzu sind die Bedingungen zu ermitteln, denen Kritik unterworfen ist; also Bedingungen, die unweigerlich auf gesellschaftliche Kontexte zielen, in denen Kritik funktioniert - oder eben nicht funktioniert.

Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Stefan Neuhaus, geb.1965 in Westfalen, Studium der Germanistik, Journalistik/Kommunikationswissenschaft und Politikwissenschaft in Bamberg und Leeds (GB), Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Oldenburg, seit 2004 als ordentlicher Professor und Leiter des Innsbrucker Zeitungsarchivs in Innsbruck. Ehrendoktor der Universität Göteborg / Schweden. Arbeiten zu Fontane, Kästner, Hauff, dem literarischen Kanon, Sexualität im Diskurs der Literatur, Literaturtheorie, Literaturkritik u. a.

Eintritt frei

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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