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Die Literatur und ihre Öffentlichkeit

mitSprache 2007 Österreichische Gesellschaft für Literatur www.ogl.at

Palais Wilczek, Herrengasse 5, 1010 Wien
29. und 30.11.2007

Symposium in Zusammenarbeit mit Volltext

29.11.2007, 19 Uhr

Literatur und die Massenmedien
Podiumsgespräch mit Statements von Iso Camartin, Katja Gasser und Rüdiger Wischenbart.

30.11.2007, 17 Uhr

Literatur, ihre Präsentationsformen und ihre Förderer
Podiumsgespräch mit Statements von Gunther Nickel, Gerhard Ruiss und Klaus Zeyringer.

30.11.2007, 19 Uhr

Literaturkritik, Literaturwissenschaft, Literarische Gesellschaften etc.
Podiumsgespräch mit Statements von Konstantin Kaiser, Günther Stocker und Daniela Strigl.

Moderationen: Marianne Gruber, Manfred Müller

 


Iso Camartin, geb. 1944 in Chur, lebt in Zürich. Sprach- und Literaturforscher, Autor und Publizist, Leiter der "Opernwerkstatt" in Zürich. Er war u. a. Professor für rätoromanische Literatur und Kultur in Zürich und Leiter der Kulturabteilung des Schweizer Fernsehens SF DRS (2001-2003). Mit seinem Essayband "Nichts als Worte" (1984) schrieb er einen der wichtigsten Beiträge zur Diskussion um die Bedeutung sogenannter "kleiner" Sprachen. Zuletzt erschienen u.a.: "Die Bibliothek von Pila" (1994); "Hinauslehnen" (2001); "Jeder braucht seinen Süden" (2003); "Belvedere. Das schöne Fernsehen" (2005).

Katja Gasser, geb. 1975, dissertierte über Ilse Aichinger und Günter Eich; von 1999-2001 Universitätslektorin in Oxford/London, danach zunächst freie Journalistin in Wien; seit 2005 Redakteurin in der Kulturabteilung des ORF-Fernsehens - hauptsächlich mit Literaturberichterstattung beschäftigt.

Rüdiger Wischenbart, geb. 1956 in Graz, ist Kulturwissenschaftler, Journalist und Berater mit Schwerpunkt u. a. auf Kulturindustrien, Buch und Buchmärkten, Literatur, Medien und Kommunikation; Tätigkeiten u. a.: Projektleiter des "Österreich Schwerpunktes zur Frankfurter Buchmesse 1995"; 1998-2001 Director of Communications der Frankfurter Buchmesse.

Gunther Nickel, geb. 1961; Studium der Germanistik und Musik in Oldenburg; von 1994 bis 2002 wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Handschriftenabteilung des Deutschen Literaturarchivs Marbach; seitdem Lektor des Deutschen Literaturfonds in Darmstadt; seit 2003 Privatdozent für Neuere deutsche Literaturgeschichte an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Zahlreiche Publikationen zur deutschen Literatur; Herausgeber u. a. des "Geheimreports" und des "Deutschlandberichts für das amerikanische Kriegsministerium" von Carl Zuckmayer (gemeinsam mit Johanna Schrön) sowie der fünfbändigen Edition "Gesammelte Schriften" von Siegfried Jacobsohn (gemeinsam mit Alexander Weigel).

Gerhard Ruiss, geb. 1951 in Ziersdorf/Niederösterreich, im Lehrberuf Schriftsetzer und Reprofotograf, seit 1978 freiberuflicher Schriftsteller, Musiker, Schauspieler, Entertainer, Regisseur, Moderator und Vortragsreisender. Seit Anfang der 80er Jahre freiberuflicher Geschäftsführer der IG Autorinnen Autoren. Schreibt Gedichte, dramatische und nicht-dramatische Kurztexte, satirische Schlagertexte. Tritt gelegentlich auch mit den Programmen seines Senders senderfreies geräuschloses Radio als Intendant, Hörfunkballettmeister, Schlagerforscher und Gelegenheitsdichter an für Literatur zumeist ungewöhnlichen Orten und mit ungewöhnlichen Mitteln in Erscheinung. Publizistische Arbeitsschwerpunkte: Österreichthemen, Verlagswesen, Buchmarkt, Urheber- und Vertragsrecht, Gegenwartszensur, Untersuchungen zur Situation der österreichischen Gegenwartsliteratur u.v.a.m. Lebt seit 1958 in Wien. Auswahl neuerer Veröffentlichungen: "GÖ - Chansons im Wiener Dialekt", CD, (1995); "Handbuch für Autoren und Journalisten" (1996); "ÖHA - Chansons im Wiener Dialekt" CD, (1997); "Staatspreis - Der Fall Bernhard" (1997); "Literarisches Leben in Österreich - Handbuch" (1997); "Café Sarajevo - Ö et nous" (1999); Endredaktion von "Weißbuch zur Reform der Kulturpolitik in Österreich" (1999); "Schwarz.Buch. Kulturpolitische Protokolle, Band 1" (1999); "Indikationen. Gedichte" (2000), "Kanzlergedichte 2000-2005" (2006); "Und wenn ich nun noch länger schweig' " (2007).

Klaus Zeyringer, geb. 1953 in Graz, lebt in Angers / F und Wien; Professor für Germanistik an der Université Catholique de l'Ouest, Angers, Univ.-Doz. (Privatdozent) an der Universität Graz, Literaturkritiker, Herausgeber und Autor zahlreicher Werke, u.a. "Österreichische Literatur seit 1945" (1999 und 2001), "Blicke von außen. Österreichische Literatur im internationalen Kontext" (Mitverf., 2003), "Ehrenrunden im Salon. Kultur - Literatur - Betrieb" (2007).

Konstantin Kaiser, geb. 1947 in Innsbruck; Studium der Philosophie in Wien; seit 1983 freier Schriftsteller und Literaturwissenschaftler; Mitbegründer der literarischen Gruppe "Hundsblume" und der "Theodor Kramer-Gesellschaft"; Mitherausgeber der Zeitschrift "Zwischenwelt". Zahlreiche Veröffentlichungen, darunter Essays, Gedichte und Prosa, zuletzt u. a.: "Lexikon der österreichischen Exilliteratur" (2000; gemeinsam mit Siglinde Bolbecher); "Das unsichtbare Kind. Essays" (2001); "In welcher Sprache träumen Sie? Österreichische Lyrik des Exils" (Mithrsg.; 2006); "Vom Weggehen. Zum Exil von Kunst und Wissenschaft" (Mithrsg.; 2006).

Günther Stocker, geb. 1966 in Salzburg, Germanist und Publizist, Lehrtätigkeit an Universitäten in Salzburg, Zürich, Rom und Cassino, seit 2004 am Institut für Germanistik der Universität Wien, seit 2007 Privatdozent; Forschungsbereiche u. a.: Literatur und Medien, Lese- und Rezeptionsforschung, Lese-Diskurse.

Daniela Strigl, geb. 1964 in Wien, wo sie heute lebt, studierte Germanistik, Schwerpunkt österreichische Literatur der Gegenwart. Die Essayistin und Literaturkritikerin war von 1995 bis 1998 Chefredakteurin der steirischen Kulturzeitschrift "was" und von 1996 bis 2001 mitverantwortlich für das Festival "Literatur im März" in Wien. 2001 wurde sie mit dem Österreichischen Staatspreis für Literaturkritik ausgezeichnet. Seit 2003 ist sie Mitglied der Jury des Ingeborg Bachmann-Preises. Zahlreiche Veröffentlichungen v.a. zur österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts, zuletzt: ""Wo niemand zuhaus ist, dort bin ich zuhaus". Theodor Kramer - Heimatdichter und Sozialdemokrat zwischen den Fronten" (1993); "Marlen Haushofer. Die Biographie" (2000); "Frauen verstehen keinen Spaß" (Hrsg., 2002); "Ich kannte den Mörder, wußte nur nicht, wer er war." Zum Kriminalroman der Gegenwart" (Mithrsg.; 2004);"Im Keller. Der Untergrund des literarischen Aufbruchs nach 1945" (Mithrsg.; 2006); "In welcher Sprache träumen Sie? Österreichische Exillyrik" (Mithrsg., 2007).

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