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Diesem damals eher vernachlässigten Gebiet widmete Suchy besondere Aufmerksamkeit. Durch zahlreiche briefliche und persönliche Kontakte, Gespräche, Interviews, Ausstellungen und die erste große wissenschaftiche Tagung zum österreichischen Exil 1975 in Wien - gemeinsam mit dem Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands - erfolgte eine Bestandsaufnahme, die den Grundstein für einen Schwerpunkt der Aktivitäten der Dokumentationsstelle (und vieler Forscher) legte.
Aus dem Bereich Exilliteratur erhielten die Sammlungen des Instituts ihre ersten gewichtigen Inhalte: Nachlässe, Sammlungen, Bücher, Informationen. Von Anfang an war dieses Gebiet ein wichtiger Teil der Sammeltätigkeit des Instituts. Im Jahr 1992 gelang es mit der Gründung der "Österreichischen Exilbibliothek" einen eigenen Arbeitsschwerpunkt einzurichten - eine überaus wichtige Verstärkung der Absicht, Autorinnen und Autoren, die durch politische Willkür gravierende Nachteile auf persönlicher und literarischer Ebene erfahren hatten, ins Bewußtsein des Publikums, in die literarische Tradition, in die künstlerische Vielfalt der Entwicklung unseres Landes zurückzuführen zu versuchen.
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