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| Altes Land, neues Land - Erich Fried Symposium 1999 | ||
| 25. bis 27. November im Literaturhaus, Wien
Altes Land, neues Land Veranstaltet von der Internationalen Erich Fried Gesellschaft für Sprache und Literatur in Kooperation mit der Österreichischen Exilbibliothek / Dokumentationsstelle für neuere österreichische Literatur im Literaturhaus Österreich hat, wie Deutschland, seine vertriebenen Staatsbürger erst spät entdeckt - nur noch später. 1933/1938 zum Teil als Kinder und Jugendliche von ihren Landsleuten verfolgt, sind sie inzwischen als "Exilautoren" repatriiert worden, auch Erich Fried zählt zu den derart Heimgeholten. Zugleich mehren sich die Stimmen derer, die einer Schlußstrich-Mentalität das Wort reden oder eine Gedenkkultur begünstigen, die nur eine andere Form des Vergessens ist. Das internationale Symposium will im Kontext von mehr als fünf Jahrzehnten Forschung und Literatur über Nationalsozialismus, Holocaust und Exil einen Dialog darüber anregen, warum uns Geschichte "angeht"; ein Gespräch über die Modi der öffentlichen und privaten Erinnerung; den Umgang mit der Historie aus der Perspektive des "Anderen"; über Repräsentanz durch (autobiografisches) Schreiben und Sprechen und über den genealogischen Diskurs in der Nachgeschichte des Nationalsozialismus. Programm:
Donnerstag, 25. November, 19 Uhr
Freitag, 26. November
Samstag, 27. November
Samstag, 27. November
Teilnahme an den Veranstaltungen Die Veranstaltungen im Literaturhaus (Ecke Seidengasse/Zieglergasse, 1070 Wien) sind gratis und ohne Reservierung zugänglich. Einlaß ist eine halbe Stunde vor Beginn.
Koordinationsbüro im Literaturhaus Buch zum Symposium Als Begleitbuch zum Symposium ist unter dem Titel "Altes Land, neues Land" eine Sammlung von Texten und Stellungnahmen der Symposiumsteilnehmer erschienen. Die 144 Seiten umfassende Publikation ist gratis bei der Dokumentationsstelle für neuere österreichische Literatur zu beziehen. Ab dem Erscheinungsdatum (22. Oktober 1999) sind die Texte auch im Internet zu lesen: Altes Land, neues Land Sponsoren Das Symposium wird gefördert durch die Stadt Wien (Magistratsabteilung 7 Kultur und Magistratsabteilung 18 Wissenschaft) und das Bundeskanzleramt / Kunstsektion, Abteilung Literatur.
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