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| Reinhard-Priessnitz-Preis 2007 an Ann Cotten |
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Mo, 29. Oktober 2007, 20 Uhr
Preisverleihung | Lesung
"Laudatio" CHRISTIANE ZINTZEN
Jury GUSTAV ERNST, GERHARD JASCHKE, ROBERT SCHINDEL "Ann Cotten erfrischt mit ungewöhnlicher Sprachdynamik, mit unkonventionellen, verblüffenden Spracherfindungen, Sprachhaltungen und Sprachgebräuchen, mit denen sie in ihren Texten extrem spielerisch, kühn und souverän und mittels respektloser Adaption herkömmlicher sprachlicher Formen - vor allem in ihren Gedichten - das Unsichere, Unbegreifbare und Mühevolle alltäglicher Erfahrungen, Befindlichkeiten und Wahrnehmungen nachvollzieht, erforscht und neu konstruiert", so die Jury. ANN COTTEN, "das neue Gesicht der deutschen Lyrik", wie "Die Zeit" kürzlich schrieb, wurde 1982 in Iowa geboren, lebt seit 1987 in Wien und seit 2006 in Berlin. Studium der Germanistik, Abschluss mit einer Arbeit über die "Liste in der Konkreten Poesie". Veröffentlichte u. a. in der österreichischen Zeitschrift "kolik". Im Frühjahr 2007 erschien ihr erstes Buch "Fremdwörterbuchsonette" im Suhrkamp Verlag. Der mit 3.700 Euro dotierte Reinhard-Priessnitz-Preis wird seit 1994 vom Bund gestiftet und erinnert an einen der bedeutendsten Vertreter der Neuen Poesie, den 1985 verstorbenen Autor Reinhard Priessnitz. |
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