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Einer, der nicht hassen konnte. Karl Farkas – Emigration und Heimkehr (Literaturedition Niederösterreich, 2015)


Karl Farkas, © Literaturarchiv Niederösterreich

Mo, 25.01.2016, 19.00 Uhr

Buchvorstellung & Filmbeispiele

In der Dokumentationsstelle für Literatur in Niederösterreich befindet sich ein Teilnachlass von Karl Farkas (1893–1971), einer der wichtigsten Schauspieler und Kabarettisten seiner Zeit. Diese Sammlung ist Basis einer Ausstellung, die bis 25.03.2016 an der NÖ Landesbibliothek in St. Pölten zu sehen ist und sich vor allem Farkas' Exilzeit in den USA und seiner Rückkehr nach Österreich widmet. Zur Ausstellung erschien die zweibändige Publikation Einer, der nicht hassen konnte. Karl Farkas – Emigration und Heimkehr (Literaturedition Niederösterreich, 2015).
Gabriele Ecker
(Leiterin Literaturarchiv Niederösterreich) und Katharina Strasser (Kuratorin der Farkas-Ausstellung) sprechen zu Sammlung, Ausstellung und Publikation. Der Autor, Regisseur und Schauspieler Klaus Haberl liest aus dem Begleitbuch.
Brigitte Mayr
und Michael Omasta (SYNEMA) zeigen und kommentieren Szenen aus wenig bekannten Filmen der Exilzeit, an denen Karl Farkas mitgewirkt hat.
Im kollektiven Gedächtnis setzt Farkas' Schaffen erst ab den 1950er Jahren mit dem Kabarett Simpl ein, wo er bis zu seinem Tod Star des Ensembles war, aber mit seinen Doppelconférencen war er bereits in der Zwischenkriegszeit ein Fixstern in der österreichischen Kabarettszene gewesen.
1938 gelang ihm im letzten Augenblick die Flucht vor dem NS-Regime, die fast drei Jahre dauern sollte und ihn über Frankreich nach New York führte. 1946 kehrte er nach Österreich zurück, ab 1948 wohnte und arbeitete Farkas im Wiener Bezirk Neubau, seit 1928 besaß er in Dörfl bei Edlach an der Rax in Niederösterreich ein Haus.

(Eine Veranstaltung der ÖSTERREICHISCHEN EXILBIBLIOTHEK in Kooperation mit der Dokumentationsstelle für Literatur in Niederösterreich und SYNEMA – Gesellschaft für Film und Medien)


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