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100 Jahre Erich Fried - online


Erich Fried Preisträgerin 2020 Esther Kinsky, Foto: © Heike Steinweg

Jurorin Erich Fried Preis 2020 Maja Haderlap, Foto: © Max Axmann

So, 09.05. bis Mo, 10.05.2021

Preisverleihung | Vorträge | Lesungen | Gespräche | Filme |
Literaturhaus Wien Bibliothek

Die Veranstaltungen können über den Live Stream auf unserer Homepage mitverfolgt werden.

Erich Fried (geb. 06.05.1921/Wien, gest. 22.11.1988 in Baden-Baden) war ein Universalist: Lyrik-Bestsellerautor, Übersetzer aus dem Englischen (Shakespeare, Dylan Thomas), Essayist, Journalist (1952–1968 als politischer Kommentator beim German Soviet Zone-Programm der BBC) und unermüdlicher Briefeschreiber (aufsehenerregend sein Briefwechsel mit dem Neonazi Michael Kühnen).

Als junger Mann – traumatisiert von den Gräueln des Naziterrorregimes und vom Tod des von der Gestapo ermordeten Vaters – wurde er von den Jahren im Londoner Exil geprägt. In den Nachkriegsjahren war Fried ein engagierter Verfechter für politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Wandel, der in den Studentenprotesten von 1968 Ausdruck fand und in Deutschland den Schein vom Wirtschaftswunderland nachhaltig zerkratzte. Spätestens mit dem Band und vietnam und (1966) etablierte sich Erich Fried als politischer Dichter. Mit seinen Liebesgedichten (1979) avancierte er zu einem der erfolgreichsten deutschsprachigen Lyriker seiner Zeit.

(Veranstaltet von Internationale Erich Fried Gesellschaft und Literaturhaus Wien | www.erichfriedtage.com)


So, 09.05.2021, 11.00 Uhr

Auftakt 100 Jahre Erich Fried

Grußworte: Robert Schindel (Autor und Präsident der Internationalen Erich Fried Gesellschaft)

Erich Fried Preis 2020

"Esther Kinsky ist eine europäische Schriftstellerin und Übersetzerin, die sich in ihrer Arbeit der Erkundung und Überwindung der Fremde verschrieben hat: Der Fremde als existenzieller, menschlicher Erfahrung, der Fremde zwischen benachbarten Sprachen und Literaturen...", heißt es in der Jurybegründung von Maja Haderlap.
2020 hat die Fried Gesellschaft die österreichische Autorin Maja Haderlap (Engel des Vergessens, Wallstein, 2011) zur Jurorin bestimmt. Pandemiebedingt kann die Preisverleihung erst jetzt stattfinden. Der mit 15.000 Euro dotierte und vom Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport gestiftete Erich Fried Preis wird seit 1990 durch die Internationale Erich Fried Gesellschaft vergeben und von jährlich wechselnden Einzeljuror/inn/en entschieden.

Grußworte: Robert Huez (Leiter Literaturhaus Wien)

Vorstellung der Jurorin: Daniela Strigl

Laudatio: Maja Haderlap (Jurorin Fried Preis 2020)

Preisverleihung: Andrea Mayer (Staatssekretärin für Kunst und Kultur)

Preisrede: Esther Kinsky


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