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Schichten der Erinnerung und wie sie gemacht werden – Topografie des Exils - AUSGEBUCHT


Erinnerungsspaziergang durch Wien Neubaz, © Literaturhaus Wien

Mi, 23.06.2020, 17.00 Uhr

Stadtspaziergang mit Peter Pirker (Institut für Zeitgeschichte, Universität Innsbruck)

ACHTUNG: Der Stadtspaziergang ist bereits ausgebucht.

Auf der ausgewählten Route vom Burgtor zum Diana Budisavljevic-Park liegen laut www.porem.wien mehr als 80 Erinnerungszeichen (und eine Baustelle), die seit 1945 geschaffen wurden und als Artefakte der Erinnerungs-
politik in Wien zu Austrofaschismus und Nationalsozialismus betrachtet werden können. Sie sind Schichten der Gedächtnis-
bildung zuzuordnen und deren Revision, Kommentierung und Erweiterung. In ihnen sind außerdem unterschiedliche Erinnerungspolitiken materialisiert. Neben der Analyse dieser symbolischen Anlagerung wird bei der Exkursion vor allem das Verhältnis von sozialem Erinnerungsbegehren und politischem Erinnerungsbedarf thematisiert.

Der Spaziergang ist Teil der Reihe Topografie des Exils – eine Kooperation der ÖSTERREICHISCHEN EXILBIBLIOTHEK mit der GESELLSCHAFT DER ÖSTERREICHISCHEN EXILFOSCHENUNG (ÖGE) und SYNEMA – GESELLSCHAFT FÜR FILM UND MEDIEN.


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