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Internationale Erich Fried Tage 2016


Leif Randt, Foto: Zuzanna Kaluzna

So, 20.11.2016

11.00 Uhr  Verleihung des Erich Fried Preises 2016 an Leif Randt

Der mit Euro 15.000 dotierte Erich Fried Preis wird von der Internationalen Erich Fried Gesellschaft für Literatur und Sprache vergeben und vom Bundeskanzleramt – Sektion Kunst | Kultur gestiftet.
Leif Randt, geboren 1983, studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Mit seiner mehrfach ausgezeichneten Wohlstandsutopie Schimmernder Dunst über CobyCounty (Berlin Verlag, 2011) und der bis ins Detail durchdachten Science-Fiction-Welt Planet Magnon (Kiepenheuer & Witsch, 2015) zählt er zu den stilbildenden deutschsprachigen Autoren. Seine Prosa wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb mit dem Ernst-Willner-Preis (2011), mit dem Düsseldorfer Literaturpreis (2012) sowie mit einem Stipendium der Villa Aurora in Los Angeles (2013). Leif Randt lebt in Berlin und Maintal-Ost.
Eva Menasse, lebt seit 2003 als Publizistin und freie Schriftstellerin in Berlin. 2005 erschien ihr Debütroman Vienna bei Kiepenheuer & Witsch, 2009 folgte ihr Erzählungsband Lässliche Todsünden und 2013 der mehrfach ausgezeichnete Roman Quasikristalle (Gerty-Spies-Preis, Heinrich-Böll-Preis, Literaturpreis Alpha). Zuletzt erschien 2015 ein Essayband unter dem Titel Lieber aufgeregt als abgeklärt.

Begrüßung: Robert Huez (Literaturhaus Wien)
Grußworte:
Johannes K. Haindl (Botschafter der Bundesrepublik Deutschland)
Laudatio:
Eva Menasse (Jurorin des Fried Preises 2016)
Preisverleihung:
Robert Stocker (Abteilungsleiter für Literatur im Bundeskanzleramt)
Rede:
Leif Randt


19.00 Uhr Tagung Jüdische Gegenwarten in Europa | Gespräch

Robert Menasse definiert in seinem 2014 erschienen Band Heimat ist die schönste Utopie – Reden (wir) über Europa die Welt als längst transnationales Gebilde; es gibt nichts mehr von Belang, das innerhalb nationaler Grenzen geregelt oder an nationalen Grenzen gestoppt werden kann. Der Literaturkritiker Günter Kaindlstorfer spricht mit Robert Menasse über das Tagungsthema Jüdische Gegenwarten in Europa.
Begrüßung: Veronika Zwerger
Gespräch: Robert Menasse und Günter Kaindlstorfer

Robert Menasse, geboren 1954 in Wien, studierte Germanistik, Philosophie sowie Politikwissenschaft in Wien, Salzburg und Messina. Er lehrte anschließend sechs Jahre an der Universität São Paulo. Seit seiner Rückkehr aus Brasilien 1988 lebt Menasse als Literat und kulturkritischer Essayist hauptsächlich in Wien. Zuletzt erschienen: Ich kann jeder sagen: Erzählungen vom Ende der Nachkriegsordnung (2009), Der Europäische Landbote. Die Wut der Bürger und der Friede Europas oder Warum die geschenkte Demokratie einer erkämpften weichen muss (2012), Doktor Hoechst (2013), Heimat ist die schönste Utopie. Reden (wir) über Europa (2014). Robert Menasse erhielt zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt 2013 den Heinrich-Mann-Preis und 2014 den Max-Frisch-Preis.


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