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Gerhard Ruiss lieber, liebste, liebes, liebstes. Andichtungen (Literaturedition Niederösterreich, 2021)


Gerhard Ruiss, Foto: © Dieter Scherr, IG Autorinnen Autoren

Di, 01.06.2021, 19.00 Uhr

Buchpräsentation mit Lesung & Gespräch

Die Veranstaltung kann entweder über den Live Stream auf unserer Homepage mitverfolgt oder vor Ort im Literaturhaus Wien besucht werden.
Für einen Besuch im Literaturhaus Wien ist eine Anmeldung erforderlich unter diesem Link oder telefonisch unter 01-5262044-12.

So eindeutig sich Titel und Untertitel dieses Lyrikbandes geben, so uneindeutig sind sie gemeint. Nur eine der persönlichen Ansprachen verweist auf Liebesbeziehungen, die anderen dienen zur Belobigung oder Belehrung. Noch klarer kommt die Vielschichtigkeit des vermeintlich vorbehaltlosen Zuspruchs im Untertitel zum Ausdruck. Ob ein Gedicht wen oder wogegen andichtet oder was es wem andichtet, lässt sich nur im konkreten Einzelfall sagen. Aus diesem Fundus beziehen die sich um die Themenstellung persönlicher und allgemeiner Anreden, Vorlieben und Behauptungen gruppierenden Gedichte ihre Möglichkeiten und kommen dabei zu den unterschiedlichsten Ergebnissen – Obsessionen, Hingaben und Anbetungen nicht ausgeschlossen, ganz im Gegenteil.

Begrüßung: Robert Huez (Leiter Literaturhaus Wien)
Moderation: Klaus Zeyringer (Literaturwissenschaftler und -kritiker)
Lesung: Gerhard Ruiss

Gerhard Ruiss, geb. 1951 in Ziersdorf/NÖ, Autor, Musiker, Lehrbeauftragter an verschiedenen österreichischen Universitäten und Geschäftsführer der IG Autorinnen Autoren. Er veröffentlichte zahlreiche Lyrikbände – u. a. in der Edition Aramo Kanzlergedichte (2006) und Kanzlernachfolgegedichte (2017), im Folio Verlag drei Bände mit Nachdichtungen nach Oswald von Wolkenstein (Und wenn ich nun noch länger schwieg, 2006; Herz, dein Verlangen, 2008; So sie mir pfiff zum Katzenlohn, 2010) und zuletzt Schundlyrik (Unartproduktion, 2018) und Blech (Edition Art Science, 2020).
Daneben hat Gerhard Ruiss auch Nachschlagewerke sowie Hand- und Sachbücher verfasst. Er wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem H. C. Artmannpreis für Lyrik 2020. Für sein akademisches Wirken erhielt er 2012 den Berufstitel Professor.


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