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Österreichische Staatspreise für literarische Übersetzung 2019 & 2020 –
Ein Abend vom Übersetzen


Alexander Nitzberg, Foto: © Xenia Nitzberg

Štefan Vevar, Foto: © Nina Medved

Erna Pfeiffer, Foto: © Sissi Furgler Fotografie GmbH

Iva Ivanova, Foto: © privat

Fr, 25.06.2021, 19.00 Uhr

Rede, Gespräch & Lesung | Literaturhaus Wien Bibliothek

Die Veranstaltung kann über den Live Stream auf unserer Homepage mitverfolgt werden.

Russische Klassiker oder zeitgenössische Texte aus Lateinamerika in deutscher Sprache, österreichische Literatur in Bulgarien und Slowenien – ohne Übersetzer/innen wären diese literarischen Querverbindungen nicht möglich.

Dieser Abend bringt die Preisträger/innen der Jahre 2019 und 2020 gemeinsam auf die Bühne:
Alexander Nitzberg (Wien) und Štefan Vevar (Slowenien), Erna Pfeiffer (Steiermark) und Iva Ivanova (Bulgarien) – im Gespräch mit Erwin Köstler (Übersetzer slowenischer Literatur, 1999 Österreichischer Staatspreisträger für literarische Übersetzung).

Festrede: Renate Welsh – (Kinderbuch-)Autorin und Übersetzerin von u. a. Judith Kerr und James A. Michener

Begrüßung & einleitende Worte: Robert Stocker – Leiter der Abteilung Literatur, Verlagswesen und Büchereien im BMKÖS

Alexander Nitzberg, Lyriker, Publizist, Rezitator und Übersetzer, hat ein breites Spektrum russischer Autor/inn/en ins Deutsche übertragen, von Klassikern wie Fjodor Dostojewski, Alexander Puschkin und Anton Tschechow über Michail Bulgakow und Daniil Charms bis zu Lyrik von Anna Achmatowa und Marina Zwetajewa.

Štefan Vevar übersetzt seit nahezu vier Jahrzehnten Belletristik ins Slowenische, darunter österreichische Autor/inn/en wie Adalbert Stifter, Hermann Broch, Robert Musil, Franz Kafka, Erich Fried, Thomas Bernhard, Peter Handke, Christoph Ransmayr, Robert Schindel, Vladimir Vertlib, Arno Geiger und nicht zuletzt Maja Haderlap.

Erna Pfeiffer, Übersetzerin und Herausgeberin, übersetzt seit Jahrzehnten vor allem zeitgenössische lateinamerikanische Autor/inn/en ins Deutsche, u.a. Benito Pérez Galdós, Gioconda Belli, Carmen Boullosa, Luisa Valenzuela, Alicia Kozameh, Luisa Futoransky sowie Susana Szwarc. Ihr umfangreiches übersetzerisches Schaffen umfasst auch Werke des spanischen Philosophen Miguel de Unamuno.

Iva Ivanova ist seit 1982 als Übersetzerin ins Bulgarische tätig. Ihr übersetzerisches Werk umfasst Prosa, Essays und Briefwechsel, u.a. von Franz Kafka, Stefan Zweig und Elias Canetti, Max Frisch, Lion Feuchtwanger. Darüber hinaus widmet sie sich mit großem Engagement der Übertragung zeitgenössischer deutschsprachiger Literatur und ebnete Autor/inn/en wie Juli Zeh und Alex Capus den Weg zu den bulgarischen Leser/inne/n.


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