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Literatur-Nobelpreisträger 2021 mit Österreichbezug


aus der Literaturhaus-Bibliothek: Abdulrazak Gurnahs Roman "Die Abtrünnigen" in der Übersetzung von Stefanie Schaffer-de Vries

Der Literatur-Nobelpreis 2021 wurde dem in Großbritannien lebenden, aus Sansibar stammenden Autor Abdulrazak Gurnah zugesprochen. Zwei seiner auf Deutsch erschienenen Bücher wurden von einer österreichischen Übersetzerin bzw. einem österreichischen Übersetzer ins Deutsch übertragen, nämlich der Roman Donnernde Ruhe (Admiring Silence), Edition Koppa, München-Wien 2000 vom Präsidenten des österreichischen P.E.N. Clubs Helmuth A. Niederle, sowie der Roman Die Abtrünnigen (Desertion), Berlin Verlag 2006 von Stefanie Schaffer-de Vries. Wir gratulieren dem Nobelpreisträger und freuen uns mit der Übersetzerin bzw. dem Übersetzer.

Abdulrazak Gurnah erhält den Preis für sein kompromissloses und mitfühlendes Durchdringen der Auswirkungen des Kolonialismus und des Schicksals des Flüchtlings in der Kluft zwischen Kulturen und Kontinenten.

Zehn Romane und eine Reihe von Kurzgeschichten hat Gurnah bisher veröffentlicht. Der Autor, der 1968 vor dem realsozialistischen Regime Tansanias nach England floh, thematisiert in seinem Werk immer wieder die Disruptionen von Fluchterfahrungen. Obwohl Suaheli seine Muttersprache ist, schreibt er seine Bücher auf Englisch. Auch andere Sprachen wie Deutsch hätten einen Einfluss auf sein Werk, sagte der Vorsitzende des Nobelkomitees der Akademie, Anders Olsson.
Gurnahs vierter Roman Paradise von 1994 (in Deutschland erschienen 1998 als Das verlorene Paradies) brachte ihm den Durchbruch als Schriftsteller. Bis zu seiner kürzlichen Pensionierung war er 36 Jahre als Literaturprofessor an der Universität von Kent tätig. Bei der Bekanntgabe des Nobelpreises wurde Gurnah als einer der wichtigsten Vertreter der postkolonialen Literatur bezeichnet.

Abdulrazak Gurnah im ORF-Porträt


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