Cornelius Hell: Kurzbiografie

Foto: Picus Verlag, © Vladas Braziunas

geboren 1956 in Salzburg,
studierte Germanistik und Theologie,
lebt seit 1993 als Autor, Übersetzer und Literaturkritiker in Wien.
Diverse Lehraufträge an den Universitäten Salzburg, Wien und Klagenfurt.
2010 Poetik-Vorlesung am Institut für Germanistik der Universität Klagenfurt.
Literaturkritiken und Essays u. a. in Die Presse, Der Standard, Literatur und Kritik und im Ö1-Bücher-magazin Ex libris; Jurymitglied der ORF-Bestenliste.
Publikationen u. a. über E. M. Cioran, Thomas Bernhard, Imre Kertész, Milo Dor und Peter Henisch.
Autor mehrerer Bücher und vieler Sendungen für den ORF und den Bayerischen Rundfunk.
Zahlreiche Übersetzungen aus dem Litauischen (Prosa, Lyrik und Drama),
Österreichischer Staatspreis für literarische Übersetzung 2018.

Preise, Auszeichnungen:

  • 1996 Österreichischer Staatspreis für Wissenschaftspublizistik
  • 2004 Offizierskreuz des Ordens für Verdienste um die Republik Litauen und Preis des litauischen Schriftstellerverbandes für Lyrik-Übersetzungen in eine Fremdsprache
  • 2007 Ehrende Anerkennung zum Dr. Karl Renner-Publizistikpreis
  • 2018 Österr. Staatspreis für literarische Übersetzung


Bücher:

  • Skepsis, Mystik und Dualismus. Eine Einführung in das Werk E. M. Ciorans. Bonn: Bouvier, 1985. (=Studien zur französischen Philosophie des 20. Jahrhunderts, Band 11)
  • Meldung über Gespenster. Erzählungen aus Litauen. Herausgegeben und aus dem Litauischen übersetzt von Cornelius Hell. Salzburg: Otto Müller, 2002.
  • Lesen ist Leben. Gedanken für den Tag. Klagenfurt: Wieser, 2007.
  • Der eiserne Wolf im barocken Labyrinth. Erwachendes Vilnius. Picus Lesereisen. Wien: Picus, 2009.
  • Lesereise Budapest. Der frivole Charme der Brückenstadt. Wien: Picus, 2012.
  • Lesereise Ungarn. Donaublick und Pusztatraum. Wien: Picus, 2013.
  • Ohne Lesen wäre das Leben ein Irrtum. Wien: Sonderzahl, 2019.

Zahlreiche Übersetzungen, Buchbeiträge, Lexikonartikel sowie Beiträge in Zeitschriften und Jahrbüchern.