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Edmund Wolf

23. April bis 17. September 2010
Literaturhaus
Seidengasse 13
Abendeingang Zieglergasse 26 A
A-1070 Wien

Edmund Wolf (1910-1997) war ein ungewöhnlich vielseitiger Theaterautor, Journalist und Filmemacher. Der Schüler des Reinhardt-Seminars und Lustspielautor war bereits mit 25 Jahren Erster Dramaturg des Volkstheaters in Wien. Von einem Arbeitsaufenthalt 1937 in London kehrte er nicht mehr in das annektierte Österreich zurück. 1940 als "feindlicher Ausländer" nach Kanada deportiert, arbeitete er nach seiner Rückkehr für den Deutschen Dienst der BBC in London, wo eine lange und ertragreiche Karriere als Journalist und Filmemacher begann. Ab 1950 bis Mitte der 1960er Jahre berichtete er aus London für die "Zeit" und die "Süddeutsche Zeitung", als Drehbuchautor arbeitete er vor allem für den Bayerischen Rundfunk. Seine Reportagen und politischen Berichte decken ein großes Themenspektrum ab - er schrieb über das Britische Königshaus und Vietnam-Heimkehrer, über den Rassenkonflikt in Südafrika und Gastarbeiter in Deutschland; er verfaßte anspruchsvolle Reiseberichte aus Israel und schilderte das Swinging London der 1960er Jahre. Für seine Dokumentardramen wie "LH 615: Operation München" oder "Geheime Reichssache" erhielt er renommierte Fernsehpreise.

Der Nachlaß Edmund Wolfs, darunter das große Archiv und die Arbeitsbibliothek zum seinem Lebensprojekt "Hitler und die Generäle", befindet sich in der Österreichischen Exilbibliothek und wird mit dieser Ausstellung erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Das Buch zur Ausstellung:
Edmund Wolf: Ich spreche hier nicht von mir.
Für die Österreichische Exilbibliothek hrsg. von Ursula Seeber und Barbara Weidle.
Bonn: Weidle Verlag 2010.
Mit Beiträgen von Gernot Friedel, Susanne Gföller, Stefan Maurer, Brigitte Mayr, Isabel Mühlfenzl, Michael Omasta, Oliver Rathkolb, Daniel Wolf, Martin Wolf und anderen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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